Folge 62: "Liebeskummer" [15.09.2004]

Auf einer Verladebrücke im Hafen erleidet der Arbeiter Alfons Fischer einen Herzinfarkt. Sein Kollege der Kranführer Ralf Wannstedt ruft sofort die Rettungsflieger. Das SAR-Team muss Alfons aus schwindelnder Höhe mit der Winsch bergen. Wegen des starken Windes ein ge-fährlicher Einsatz bei dem sich Pauls Vertretung Torsten sehr bewährt. Der SAR Sanitäter Paul Reinders ist 10 Tage in Urlaub und kümmert sich um seine Frau Evi, die eine Fehlge-burt hatte.

Kaum ist Alfons Fischer im Krankenhaus eingeliefert, müssen die Retter erneut los. Ein desorientierter Blumenlieferant, der an seinem ersten Arbeitstag nur Chaos fabriziert, legt sich mit einer Politesse an. Aus Ärger über den Mangel an Nachsicht der Politesse, rast er los und nimmt einem heraneilenden Radfahrer die Vorfahrt. Der SAR71 fliegt den verletzten Radfahrer ins Bundeswehrkrankenhaus.

Die pubertierende Tochter des Kranführers, Katja Wannstedt, schwänzt mal wieder die Schule. Ihre Mutter ist sauer und verordnet Stubenarrest. Aber Katja muss unbedingt ins Kino! Sie fürchtet, dass ihr Freund von seiner Ex angebaggert wird, haut von zuhause ab, fährt zu ihrem Vater, um das nötige Kleingeld fürs Kino zu erbetteln und läuft „blind vor Liebe“ in einen LKW. Dr. Sabine Petersen von SAR 71 diagnostiziert „Verdacht auf Hirnblutung“. In höchster Eile wird das Mädchen ins Krankenhaus geflogen.

Nachdem Ingrid Wannstedt von ihrem Mann über die Verletzung der Tochter informiert ist, macht sie sich sofort auf den Weg. Doch sie rutscht auf der Treppe aus und stürzt. Nur durch einen Zufall wird sie gefunden. Am Ende liegen Mutter und Tochter lädiert, aber außer Lebensgefahr in einem Zimmer. Ein Unglück kommt eben selten allein!

Ein langer, anstrengender Tag, da ist wenig Zeit für Privates. Wollcke, Blank und Sabine wundern sich nur, dass Pauls Vertretung Torsten nicht in die berühmten Fußstapfen seines Vaters Professor Biedenstedt treten will, obwohl sein Talent, ein guter Arzt zu werden, offensichtlich ist.