| Folge 67: "Der
Held des Tages" [20.10.2004] Kaum sind die Rettungsflieger wieder vor dem Rettungszentrum gelandet, werden sie zum nächsten Einsatz gerufen. Auf dem Hinweg entdecken sie einen Brand auf einem stillgelegten Betriebsgelände. Paul informiert die Feuerwehr. Florian Hamburg (Leitstelle der Berufsfeuerwehr Hamburg) organisiert, dass zum ursprünglichen Einsatzort des SAR 71 ein anderer Notarzt gefahren wird, und Hauptmann Blank beim Brandort landen kann. Denn am obersten Fenster des brennenden Hauses steht eine Frau mit einem Baby. Durch die Flammen ist ihr jeder Fluchtweg abgeschnitten. Die Mutter, Irene Müller, schreit um Hilfe und wirft in großer Verzweiflung ihr Kind den entgegenkommenden Rettern hinunter. Blank kann mit einem waghalsigen Sprung das Baby auffangen. Die Mutter wird später von der herbeieilenden Feuerwehr gerettet. Sabine versorgt Mutter und Kind und fliegt mit ihnen ins Krankenhaus. Blank ahnt nicht, dass seine Rettungsaktion von einem Sensationsreporter gefilmt wurde. Dieser verkauft die Filmaufnahmen ohne Blanks Einverständnis ans Fernsehen. Gegen seinen Willen wird er zum Helden stilisiert. Als Homann die TV-Nachrichten sieht, fällt ihm auf, dass der Reporter bereits die Landung des SAR 71 gefilmt hat, heißt: Er war als erster am Brandort. Anstatt Hilfe zu rufen, hat er lediglich die Kamera drauf gehalten ... Das gibt sicher eine Klage wegen unterlassener Hilfeleistung! Mittlerweile ist Günther Müller ins Bundeswehrkrankenhaus gekommen, um sich um seine kleine Familie zu kümmern. Irene, immer noch unter Schock, bekommt erneut einen Nervenzusammenbruch. Sie will ihren Mann nie wieder sehen und verweigert ihm das gemeinsame Kind. Blanks psychologischem Geschick ist es schließlich zu verdanken, dass Irene ihrem Mann am Ende doch noch einmal eine Chance gibt. Und dann - am Abend eines anstrengenden Rettungsflieger-Tages - rast auch noch Pauls Sohn Pit mit dem Fahrrad in ein Auto ... |